Donnerstag, 12. Juni 2014

Tauchen mit Tango

Hallo liebe Leser,


ich freue mich euch heute von einem kleinen Tauchtraining erzählen zu können, welches ich mit Tango (einem Hund aus meiner Betreuung), vor 2 Tagen geübt habe.
Tango, der große Mischlings-Ägypter, ist sehr schlau auch wenn er eine Weile braucht bis er einem das gern zeigen möchte.
Er gibt sich Mühe und lernt schnell etwas Neues.
Bevor wir uns ans Tauchen gewagt haben haben wiran diesem Tag zuvor,  im Garten ein paar Versteckübungen mit Leckerchen gemacht. In diesem Bericht findet ihr Bilder dazu!

 

Am Bach, bei uns um die Ecke

Als ich Tango kennengelernt habe war es schwierig ihn davon zu überzeugen mit mir mit zu gehen, allerdings hat sich das mittlerweile gelegt und er hört "netterweiße" gern auf mich, um mir zu folgen.
Und so haben wir uns Stück für Stück an eine Stelle, am Bach, vorgearbeitet die leicht zu erreichen ist und wo man als Hundeführer gut stehen kann um das Tier zu beobachten.
Als wir gerstern auf dem schmalen Weg waren trafen wir noch einen Beagle, welchen wir schon mehrfach dort gesehen hatten. Tango ist persönlich von diesem Hund absolut nicht angetan und ging deswegen direkt in die Ketten wie man so schon sagt.
Das äußert sich bei ihm allerdings mit enormer Lautstärke die er bei seinem Gebell an den Tag legt, ansonsten legt er sich ganz freundlich hin und macht keine Anstalten (ja er ist ein Ausländer mit einer tollen Erziehung, er findet andere Rüden nur erstmal nicht so toll!).
Als wir durch das Gebüch den kleinen Fad zum Wasser nahmen wusste er diesmal schon Bescheid und hat sich direkt daran gemacht die Gegend um das Wasser zu erkunden.


Das ist erfrischend!

Bei der Wärme die herschte hat er sich gern, mit den Tappsen, reingestellt.
Das gab mir den Anreiz zu der Idee ihn nach seinen Leckerchen tauchen zu lassen.
Ich rief ihn mir wieder an den Bachrand und zeigte ihm wie ich die Leckerchen ins Wasser warf.
Kleine Stückchen schwammen in der kleinen Strömung gleich weg und Tango sah ihnen traurig nach aber als ich ein größeres Stückchen hineinfall lies (fast vor seiner Nase) da tauchte er, nach dem kurzen Komando "Such" schon freiwillig danach!
Er machte die Augen zu, schloss die Nasenlöcher mit einem leichten Schniefen und pickte mit der Schnautze am Grund entlang bis er sein Leckerchen fand.
Sofort hatte er Gefallen daran gefunden und sah mich mit wedelndem Schwanz an als ich ihn lobte.

Wo ist mein Leckerlie?


Da ist es ja!






Aber das Bachwasser sauf ich nicht mit!



Manchmal war er verwundert das er das Leckerchen oberhalb des Wassers nicht riechen konnte, aber nachdem er es im Auge hatte gab er nicht nach und tauchte so oft bis es ihm in sein Maul schwamm.

Anschließend waren wir beide (und die Leine) nass und freuten uns das wir auf eine neue Idee gekommen waren.
Ich persönlich freue mich sehr das er freiwillig in den Bach gegangen ist, da er bei den letzten Spaziergängen wenn überhaupt nur schnell übers Wasser drüber geschnüffelt hatte.

Wenn sich unser Verhälltnis noch ein wenig aufgebaut hat werde ich den Großen mit an den See nehmen, eventuell gefällt es ihm ja!


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Im Namen meiner Nasen und mir danke ich für dieses Kommentar!